Monitor-Info: Echte Auflösung, Bildwiederholrate und Specs Ihres Displays online prüfen
Ihr Display verrät weit mehr, als auf der Schachtel stand: Der Browser kann logische und physische Auflösung, Device Pixel Ratio, die tatsächlich laufende Bildwiederholrate, Farbtiefe, näherungsweisen Farbraum und Seitenverhältnis auslesen — alles auf einem Dashboard. Diese Seite erklärt jede Messung und wie Sie daraus das genaue Modell Ihres Monitors ableiten.
Was jede Messung bedeutet
Die logische Auflösung ist der Raum, in dem OS und Browser arbeiten — die CSS-Pixel, auf denen Fenster und Seiten layoutet werden. Die physische Auflösung ist das echte Pixelraster des Panels, z. B. 3840×2160. Die Device Pixel Ratio (DPR) ist der Multiplikator dazwischen: Ein 27-Zoll-4K-Monitor mit 150 %-Skalierung meldet DPR 1.5, der Browser zeichnet 1,5 physische Pixel pro logischem Pixel. Hoher DPR macht Text scharf; wirken Bilder weich, vergleichen Sie logische und physische Zahlen, um die Skalierung zu entlarven — das Rendering prüfen Sie auf der Auflösungs-Test-Seite.
Die gemessene Bildwiederholrate stammt aus dem Animationstiming des Browsers und zeigt, was gerade läuft: Ein 144-Hz-Panel, das auf 60 Hz festklebt, zeigt hier 60 — praktisch nach Treiber-Updates; die Tieferdiagnose steht auf der Bildwiederholrate-Test-Seite. Die Farbtiefe ist die Bit-Tiefe, die der Browser mit dem System aushandelte (8 Bit bleiben der Desktop-Normalfall; 10 Bit verlangen Einigkeit von OS, GPU und Kabel). Der Farbraum ist eine Näherung der Abdeckung — ein Wide-Gamut-Panel meldet Unterstützung über schlichtes sRGB hinaus. Das Seitenverhältnis rundet ab: 16:9 bei den meisten Desktops, 16:10 bei vielen Laptops, 21:9 und breiter bei Ultrawides.
Das genaue Modell finden — und warum es zählt
Vier Orte, nach Bequemlichkeit geordnet: das OSD-Menü des Monitors (unter Information/About stehen meist Modell- und Seriennummer); Windows unter Einstellungen > System > Anzeige > Erweiterte Anzeige — Name, native Auflösung, aktuelle Rate und Farbtiefe direkt aus dem EDID; macOS über Über diesen Mac > Systembericht > Grafik/Displays; schließlich das Etikett auf der Rückseite mit Modell, Seriennummer und Herstellungsdatum, das Sie für die Garantie ohnehin brauchen.
Die Modellnummer öffnet das echte Datenblatt: native Auflösung und unterstützte Raten, angegebene Bit-Tiefe und Farbraum (ob der 10-Bit-Schalter im GPU-Treiber also Sinn hat), Reaktionszeit, HDR-Stufe und Panel-Typ. Treiber, Firmware und ICC-Profile — unverzichtbar für die Farbkalibrierung — erscheinen pro Modell. Gleichen Sie dann die Messungen mit dem Marketing ab: Misst ein „144 Hz“-Panel 60, prüfen Sie Kabel und Port; verhandelt ein „8-Bit+FRC“-Panel nur schlichtes 8 Bit, verliert irgendwo in der Kette eine Bitebene. Den Abschluss bilden der Bildschirm-Test und bei HDR der HDR-Test.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen logischer und physischer Auflösung?+
Die physische Auflösung ist das echte Pixelraster des Panels (z. B. 3840×2160). Die logische ist der kleinere oder gleiche Raum, den das OS nach Skalierung den Apps präsentiert; die DPR sagt, wie viele physische Pixel jeden logischen zeichnen.
Warum zeigt meine DPR 1.5 oder 2?+
Weil das System skaliert. Ein 4K-Panel mit 150 % unter Windows meldet DPR 1.5, ein MacBook-Retina-Display 2. Höherer DPR heißt schärferer Text, aber mehr Pixel für die GPU.
Warum weichen die gemessenen Hz von der beworbenen Rate ab?+
Die Messung zeigt, was wirklich läuft. Das Panel kann durch OS-Einstellungen, die Bandbreite von Kabel oder Port oder den Stromsparmodus eines Laptops begrenzt sein. Misst ein 144-Hz-Panel 60, erhöhen Sie die Rate in den Anzeigeeinstellungen und prüfen Sie die Verkabelung.
Mein Panel ist 10-Bit, das Dashboard sagt 8-Bit — wer hat recht?+
Der Browser meldet die Kette, die ihm gewährt wurde: System-Compositor, GPU-Treiber, Kabel und Monitor müssen sich alle auf 10 Bit einigen; mault ein Glied, fällt das System auf 8 Bit zurück.